Die Krise als WIEGE DER ZUKUNFT?

(Den Titel habe ich mir bei dem Schriftsteller und Trendforscher Matthias Horx ausgeliehen.)

Die Pandemie ist nicht vorbei. Der kritische Herbst hat angefangen und der Winter steht uns erst noch bevor. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen unbedingt weiter eingehalten werden. Es liegt an jedem von uns, dass die Pandemie nicht zu heftig zuschlägt.
Meine Maxime in dieser Zeit – „Wir sind der Wirt, nur wir haben es in der Hand wie wir das Virus bewirten.“
Ich blicke besorgt auf die steigenden Corona-Infektionszahlen. Zuletzt hatten wir rasant ansteigende Neuinfektionen im April 2020. Diese Zahlen haben wir heute schon längst überholt. Unser Gesundheitssystem scheint zwar im Moment noch stabil, die Todesrate weiter niedrig, doch ich bin zunehmend besorgt. Es infizieren sich auch in Deutschland wieder mehr ältere Menschen. Die Todesfälle werden wieder zunehmen. In Europa und Teilen Deutschlands können wir genau das beobachten.
Die Corona-Virus-Pandemie verändert derzeit bei uns allen den privaten wie auch den beruflichen Alltag drastisch. Das oberste Gebot ist, die Gesundheit unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen zu schützen und gleichzeitig unser Zusammenleben am Laufen zu halten und sicherzustellen.
Jede Krise verändert die Welt. Schon unsere Vorfahren mussten und haben sich auf neue Umwelten, andere Bedingungen eingestellt. Die Eroberung unseres Planeten war für unsere Spezies nur so möglich.
Was wir erobert und geschaffen haben, müssen wir aber auch beschützen und bewahren für die folgenden Generationen.
Die COVID 19 – Pandemie ist unsere heutige Krise, die wir erfahren. Eine Krise, die global umfassend alles erschüttert und mitten in unser Leben eingreift, vor unserem Dorf nicht Halt macht. Das Virus verändert unseren Alltag, unsere Kommunikationsformen, die Art, wie wir arbeiten, fühlen und denken. Vielleicht hilft er uns auch in der Klimakrise, mit der wir uns alle, schon allzu lange, nur halbherzig beschäftigen.
Wie ändert sie uns und unsere Gesellschaft und Gemeinschaft? Wie die Reaktion der Familien, der Einzelnen, der Unternehmen und Staaten? Was ist die globale Herausforderung unserer Zeit? Haben wir Angst vor der Zukunft? Wie wird es in ein paar Monaten aussehen? Wie bisher? Können wir die Angst in Zuversicht wandeln? Wird eine neue Zukunft entstehen? Wie wird sich unsere Kultur wandeln?
Nach hoffentlich zeitnahen ersten Erfolgen bei der Eindämmung dieser zweiten Pandemiewelle hoffen wir auf eine rasche und möglichst reibungslose Rückkehr zur „alltäglichen und beruflichen Normalität“. Verbunden mit der Erkenntnis, dass wir noch lange mit dem Virus leben werden und vieles sich ändern wird und muss!
Bleiben Sie, bleibt Ihr gesund und zuversichtlich!
Eckhard Wagner, Ortsvorsteher

Dieser Beitrag wird am: 30.11.20 in das Archiv verschoben

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